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Bankirai oder Bangkirai Holz

In zahlreichen TV-Dokus und Heimwerker-Soaps werden Terrassen aus Holz gefertigt. Hier erfreut sich besonders das Bangkirai-Holz immer größerer Beliebtheit. So manche Terrasse aus Stein und Beton musste schon dem gemütlichen und dekorativen Holz weichen. Die Vorteile von Bangkirai-Holz liegen auf der Hand: Das Holz erwärmt sich bei starker Sonneneinstrahlung nicht so stark wie es zum Beispiel Fliesen tun. Außerdem ist das Holz sehr schwer und sehr gut wetterbeständig. Es besitzt sehr hohe Festigkeitswerte, die um 50 % höher als bei Eiche liegen. Das Kernholz ist sehr beständig gegen Pilze und Insekten. Bangkirai-Holz ist eines der widerstandsfähigsten Hölzer und eignet sich deshalb besonders gut für Außenbereiche. Der botanische Name des Holzes lautet Shorea leavis, ein Laubbaum, der bis zu 50 Meter Höhe und einen Durchmesser von bis zu 120 cm erreichen kann. Auf einer Länge von bis zu 25 Metern trägt der Baum keine Äste. Shorea leavis gehört zur botanischen Gruppe der Yellow Balau gehört.

Verarbeitung und Pflege von Bangkirai

Bei der Verarbeitung von Bangkirai-Holz sollte man den direkten Kontakt zu verputzten Wänden und Böden vermeiden. Die Verschraubung sollte ausschließlich mit Edelstahlschrauben vorgenommen werden. Eisenschrauben verursachen eine chemische Reaktion im Holz. Folge: Das Holz verfärbt sich an den Verschraubungen schwarz und blau. Sind die Flecken erstmal da, hilft nur noch heißes Wasser und Oxalsäure. Mit der Zeit wird das verlegte Bangkirai-Holz grau. Dabei handelt es sich um einen ganz natürlichen Effekt: Die Sonneneinstrahlung entzieht dem Bangkirai-Holz die Pigmente. Wer das nicht haben möchte, der kann das Holz nach einiger Zeit mit einer atmungsaktiven Farbe streichen. Der Anstrich dient jedoch lediglich der Optik, da Harthölzer grundsätzlich keinerlei Pflege benötigen.
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