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Blumenzwiebeln setzen

Ende August / Anfang September ist die richtig Zeit, die Blumenzwiebeln für die Frühlingsboten wie Krokusse, Narzissen, Hyazinthen, Tulpen, Buschwindröschen und viele mehr im nächsten Jahr zu setzen. Wer sich für Blumenzwiebeln interessiert, hat die Qual der Wahl, denn es gibt sie in allen Formen und Größen und in allen Preislagen von wenigen Cent bis 5 Euro pro Stück. Experten raten, beim Kauf darauf zu achten, dass die Zwiebel fest, glatthäutig und vor allem trocken ist – so kann schneller Schimmelbefall ausgeschlossen werden. Ist schon Schimmel aufgetreten, sollte man das Innere der Zwiebel überprüfen. Wenn es noch fest ist, müssen nur die befallenen Schalen entfernt werden, dann kann die Zwiebel trotzdem verwendet werden. Grundsätzlich werden Blumenzwiebeln in so genannten Horsten gesetzt, das sind Gruppen von 5-10 Zwiebeln, die in ein mit einem Spaten oder einer Pflanzkeller ausgehobenes Loch gelegt werden. Wie tief das Loch sein muss, hängt von der Größe der Zwiebeln ab, als Faustregel gilt: Die Tiefe des Loches sollte etwa 2-3mal so groß sein wie die Blumenzwiebel. Die mit der Wurzel nach unten gesetzten Zwiebeln werden anschließend mit Erde bedeckt. Da Blumenzwiebeln nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Wühlmäusen sehr beliebt sind, sollte man, wenn man Wühlmäuse im Garten hat, die Blumenzwiebeln in Pflanzschalen oder Pflanzkörben setzen. So sind die Wurzeln vor den hungrigen Mäusen geschützt und können auch nicht im ganzen Garten oder darüber hinaus verteilt werden. Eine Garantie gegen Wühlmäuse und ihr emsiges Treiben gibt es jedoch nicht.

Beliebte Zwiebelblüher

Zu den Klassikern unter den Zwiebelblühern gehören zweifelsohne die leuchtenden Narzissen, die sich nicht nur im Beet, sondern auch auf der Wiese besonders hübsch machen. Um eine möglichst natürlich und wild aussehende Narzissenwiese zu gestalten, kann man die Zwiebeln einfach nach dem Zufallsprinzip auf die Wiese werfen und genau dort setzen, wo sie hingefallen sind. Für eine langfristig „wilde" Wiese eignen sich spezielle Verwilderungssorten mit etwas größeren Zwiebeln, wie z.B. „Carlton", die sich durch ihre Robustheit auszeichnen. Mit ihnen blüht die Wiese auch in den darauffolgenden Jahren immer wieder von alleine. Als Wegeinfassung oder Blickfang im gemischten Beet ist der Zierlauch eine gute Wahl. Besonders imposant sind die violetten Blütenballen der Sorte „Allium Globemaster", die einen Durchmesser von bis zu 30 Zentimetern erzielen und von Mai bis Juni zu bestaunen sind. Nach der Blütezeit können sie getrocknet und als Deko im Haus verwendet werden. Besonders beliebte Zwiebelblüher sind auch die Traubenhyazinthen, die im Topf gesetzt werden. Wer es hier üppig mag, sollte gleich 2-3 Lagen Zwiebeln übereinander pflanzen und abwechselnd Erde, Zwiebeln und eine Schicht Kies in den Topf füllen.


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