Kübelpflanzen Frostschutz
Verschiedene Möglichkeiten, die Pflanzen vor Frost zu schützen
Bei Minustemperaturen sind die Pflanzen alleine durch die meist aus Kunststoff oder Ton gefertigten Topfwände nicht ausreichend geschützt, hier muss ein zusätzlicher Forstschutz angebracht werden. Dazu stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Besonders einfach und auch preiswert sind mehrere Säcke Blumenerde, die vor den Topf gestellt bzw. gelegt werden. So werden die Wurzeln warm gehalten und die Erde kann später verarbeitet werden, allerdings sehen die Säcke nicht besonders schön aus. Dekorativer ist da die Topf-in-Topf-Methode, bei der der Pflanzkübel in einen größeren Topf gestellt wird. Dieser sollte etwa 10 Zentimeter größer sein, so dass sich ein deutlicher Zwischenraum ergibt, der dann mit Laub, alten Zeitungen oder Holzwolle aufgefüllt wird. Man kann auch einen 2-3 Zentimeter dicken Kokosfasern-Mantel um den Kübel legen, der ebenfalls die Kälte abhält und zudem noch hübsch aussieht. Doch nicht nur die Wurzeln, sondern auch die Blätter der Pflanzen müssen vor Frost, aber auch vor Schäden durch die Tagessonne geschützt werden. Der ständige Wechsel zwischen Frost und Eiseskälte in der Nacht und schnelles Auftauen tagsüber in der Sonne strapaziert das Blattwerk und schwächt die Pflanze. Um dies zu verhindern kann man sie mit einem weißen Vliesstoff aus Glasfaserbasis einwickeln und an ein schattiges Plätzchen gestellt werden. Alternativ eignen sich auch Jutesäcke oder Schilfrohrmatten. Von Kunststofftüten wird jedoch abgeraten, da diese nicht atmungsaktiv sind und die Pflanzen anfällig für Pilze werden.