Schnecken aus Gärten vertreiben
Maßnahmen zum Schutz vor Schnecken
Schnecken lieben die Feuchtigkeit und deshalb halten sie sich mit Vorliebe in feuchten Arealen auf. An diesem Punkt lohnt es sich anzusetzen, so sollte man die Feuchtigkeit auf den Beeten und um die Pflanzen herum so reduzieren, dass die Schnecken von ihr nicht mehr angelockt werden, aber gleichzeitig die Pflanzen nicht dürsten. Ein Trick besteht darin, die Pflanzen einzeln statt flächendeckend zu gießen, so verhindert man feuchte Flächen zwischen den Pflanzen, die als Anziehungspunkt für die Schnecken wirken. Morgendliches Gießen tut den Pflanzen ebenso gut wie Gießen am Abend, aber die Feuchtigkeit hat sich bis zum Erwachen der nachtaktiven Tiere fast verflüchtigt. Als wirksam gilt auch Kaffee oder Kaffeesatz, den die Schnecken überhaupt nicht mögen. Langfristig ist es am besten, die natürlichen Feinde der Schnecken zu mobilisieren und so für ein ausgeglichenes natürliches Gleichgewicht im Garten zu sorgen. Zu den Feinden der Schnecken zählen u.a. Blindschleichen, Kröten und Igel, die sich in einem naturnahen Garten am wohlsten fühlen und Massenvermehrungen von Schnecken gar nicht erst zulassen. In einigen Gärten halten spezielle Pflanzen, die um die Beete gepflanzt werden, die Schnecken ab, hier werden z.B. Kamille und Bohnenkraut genannt. Eine kostspielige, wenn auch wirksame Maßnahme gegen Schnecken sind so genannte Schneckenzäune, die im Fachhandel erhältlich sind und in die Beete eingegraben werden. Durch ihre spezielle Form können sie von den Schnecken nicht überwunden werden. Um die Beete vollständig zu schützen, müssen Schnecken, die sich bereits innerhalb der Zäune befinden, natürlich eingesammelt werden. Gleiches gilt für den Einsatz von Zäunen, die durch ihre entfeuchtende Wirkung Erfolg versprechen. Typische Schutzringe dieser Art bestehen aus einem Kreis aus Sägemehl oder Kalk, der jedoch nur bis zum nächsten Regen anhält und dann wieder erneuert werden muss. Einen optimalen Schutz vor Schnecken gibt es nicht, aber die Erfolgschancen steigen mit zunehmender Vielfalt des Schutzes.